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Sieglinde Jörg - Soft Teaching Professional - Profi für feine Reitlehre 

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Soft Longieren 

Longieren gemäß der Skala der Ausbildung


Alles was ich tue, tue ich für Dein Wohlbefinden, deine körperliche und mentale Gesundheit - mit dieser inneren Haltung als Grundvoraussetzung gestaltete sich der zweitägige Longier-Lehrgang bei Sieglinde Jörg nicht nur erkenntnisgewinnend bezüglich der Technik des Longierens, sondern auch hinsichtlich eines geschulten Blicks für das Wesen Pferd.


Longieren ist mehr als die Ausführung einer korrekten Hilfengebung. Es ist, wie auch das Reiten, eine Zusammenarbeit mit dem Pferd, bei dem der Mensch bereit sein muss, eine Verbindung mit dem Tier einzugehen und diszipliniert auf jedes Detail achten muss, um ein gezieltes Training für das Pferd erreichen zu können.


Von der Technik her entspricht Soft-Longieren den FN-Richtlinien. Diese unentbehrlichen technischen Grundlagen fanden bei Sieglinde Jörg eine sinnvolle Ergänzung durch die Schulung einer wohlwollenden und gleichzeitig klaren Grundeinstellung dem Pferd gegenüber.


Die Zielsetzung ist klar: Das Pferd gymnastizierend an der Longe zu arbeiten, um den Bewegungsapparat gesund zu halten und/oder auf das Reiten vorzubereiten. Die Umsetzung davon ist komplexer als es aussieht. Spielerisch erklärte die Dozentin biomechanische Grundsätze sowie die feine aufeinander abgestimmte Hilfengebung des Longenführers, sodass sich im Laufe der zwei arbeitsintensiven Tage ein umfassendes Grundverständnis für die Arbeit an der Longe entwickeln konnte. Dabei lag der Fokus vielmehr auf der Ausbildung des Menschen. Zielgebend war dabei immer eine gesunderhaltende und pferdefreundliche Arbeit, welche nicht nur das Erkennen des Wesens, sondern auch das Verstehen sowie Verinnerlichen der Skala der Ausbildung miteinschließt. Die klassische Hilfengebung durch Stimme, Longierpeitsche und Position des Longenführers ergänzte Sieglinde Jörg durch Atmung, Körpersprache und -spannung sowie das Verwenden von Energie und inneren Bildern, welche eine feinere Kommunikation zwischen Pferd und Mensch fördern.


Die Wichtigkeit einer geeigneten Ausrüstung sowie der Gebrauch und das korrekte Verschnallen unterschiedlicher Hilfszügel spielt besonders am ersten Tag eine große Rolle und wird immer vor dem Hintergrund des Erreichens von Takt, Losgelassenheit, Schwung und Anlehnung diskutiert. Dabei schaffte es Sieglinde Jörg, den Teilnehmerinnen mit überwiegend freizeitreiterlichen Ambitionen, Vorurteile und Schrecken hinsichtlich der Verwendung von Hilfszügeln zu nehmen. Dies gelang ihr nicht zuletzt durch ihren großen Erfahrungsschatz und die liebevolle und respektvolle Einstellung dem Pferd gegenüber.


Mit Trockenübungen in Zweier-Teams geht es am zweiten Tag weiter. Diese waren nicht nur für den geübten und sicheren Umgang mit Longe und Longierpeitsche sinnvoll, sondern ermöglichten es auch, die Situation aus dem Blickwinkel des Pferdes zu erfahren und verdeutlichten hierdurch, wie wichtig eine klare Kommunikation ist.


Für die Praxisübungen standen sowohl vom Exterieur als auch vom Ausbildungsstand charakterlich unterschiedliche Pferde zur Verfügung. Dies ermöglichte den Teilnehmerinnen eine differenzierte Übungs- und Anwendungsmöglichkeit sowie einen guten Theorie-Praxis-Transfer. Die abschließende Wiederholung der Lehrinhalte lässt nicht nur die verantwortungsbewusste Lehrtätigkeit der Dozentin, sondern auch ihren pädagogischen Hintergrund erkennen.


Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Sieglinde Jörg unterstützt das Pferd wie auch den Menschen genau dort, wo es am meisten bewirkt. Sie schafft durch ihre fachliche Kompetenz und ihre wertschätzende Art ein optimales Klima, in dem ein stressfreies Lernen möglich ist.


Eva-Luna Hartmann